Airbus und GEDC überreichen den ersten Award zur Förderung der Vielfalt in der Ingenieurausbildung

Repräsentantin der Wichita State University gewinnt mit ihrer Initiative zur Förderung der Vielfalt in Ingenieurberufen

Blagnac22 Oktober 2013

From left to right: Airbus Diversity Award, was handed out by Sarah Rajala, Chair of the GEDC and Charles Champion, Airbus Executive Vice President Engineering, to Ana Lazarin, Wichita State University, at the GEDC Annual Conference (c) Airbus From left to right: Airbus Diversity Award, was handed out by Sarah Rajala, Chair of the GEDC and Charles Champion, Airbus Executive Vice President Engineering, to Ana Lazarin, Wichita State University, at the GEDC Annual Conference (c) Airbus  The first GEDC and Airbus Diversity Award Finalists, Award and Evaluation Committees at the Art Institute Chicago, at the award ceremony (c) Airbus The first GEDC and Airbus Diversity Award Finalists, Award and Evaluation Committees at the Art Institute Chicago, at the award ceremony (c) Airbus

Der europäische Flugzeughersteller Airbus und GEDC (Global Engineering Deans Council), die führende internationale Organisation im Bereich der Ingenieurausbildung, haben Ana Lazarin von der Wichita State University (WSU), USA, als Preisträgerin für den ersten „GEDC Airbus Diversity Award“ ausgewählt. Dies wurde am 21. Oktober 2013 im Art Institute of Chicago auf der Jahreskonferenz der GEDC bekannt gegeben.

Ana Lazarin wurde für ihre Öffnungs-, Anwerbungs- und Bindungsprogramme ausgezeichnet, mit denen die Zahl der Studierenden aus unterrepräsentierten Minderheiten am College of Engineering der WSU in den letzten fünf Jahren um 91 Prozent gestiegen ist. Der Award belohnt Initiativen, die Studierende unabhängig von Profil, Geschlecht, sozialem Hintergrund, Nationalität, Kultur oder Behinderungen dazu ermuntern, ein Ingenieurstudium aufzunehmen.

Airbus und GEDC haben den Award zur Auszeichnung von Personen ins Leben gerufen, die Studierende unabhängig von ihrem Profil und Hintergrund dazu ermuntern, ein Ingenieurstudium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Langfristig soll die Auszeichnung dafür sorgen, dass sich in der Welt der Ingenieure die Vielfalt der Gemeinschaften widerspiegelt, aus denen sie sich zusammensetzt. Dabei wird Vielfalt als Innovationstreiber anerkannt, der für zukünftiges Wachstum unentbehrlich ist.

„Airbus beschäftigt Menschen aus rund 100 Nationen. Unsere 59.000 Mitarbeiter sprechen mehr als 20 verschiedene Sprachen. Diese Vielfalt trägt zur Förderung der Innovationen und Leistung bei, die für unsere Branche unverzichtbar sind“, sagte Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus. „Alle drei Finalistinnen haben inspirierende Programme entwickelt, die die Welt verändern werden. Ihr persönlicher Einsatz ist beeindruckend und spiegelt unser Engagement bei Airbus für mehr Vielfalt in unserer Belegschaft wider.“

Sarah Rajala, Dekanin der Ingenieurwissenschaften an der Iowa State University und GEDC-Vorsitzende, fügte hinzu: „Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Ingenieuren muss die Industrie einen immer vielfältigeren Bewerberkreis für sich gewinnen. Wir hoffen, dass sich weitere Bildungseinrichtungen motiviert fühlen, dem Beispiel von Ana zu folgen und die Herausforderung anzunehmen, damit sich im Ingenieurwesen mit seinen Hochschulabsolventen die Gesellschaft widerspiegelt, in der wir leben, arbeiten und lehren.“

Ana Lazarin wird mit 10.000 US Dollar Preisgeld zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit belohnt. Jeweils 1.500 US-Dollar erhalten die beiden anderen Finalistinnen von der University of Notre Dame, USA, und der Universität Sevilla, Spanien.

Ein mit Experten aus Industrie und akademischer Welt besetztes Evaluation Committee unter dem Vorsitz von Charles Champion traf die Finalistinnen in Chicago und wählte die Preisträgerin aus. Zusätzlich zum Preisgeld wird Ana von Airbus eingeladen, im kommenden Jahr als VIP-Gast einen der Hauptfertigungsstandorte zu besuchen und dort mit Airbus-Führungskräften zusammenzutreffen.
 

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Mary Anne Greczyn
 
Tel.: +1 703 834 3458

Hinweise für Redakteure

Finalistinnen des Diversity Award 2013 von GEDC und Airbus:

Ana Lazarin, Leiterin der Programme zur Förderung der Teilnahme an Ingenieurstudiengängen, Wichita State University (WSU), USA – ausgewählt für ihre Öffnungs-, Anwerbungs- und Bindungsprogramme, mit denen die Zahl der Studierenden aus unterrepräsentierten Minderheiten am College of Engineering der WSU in den letzten fünf Jahren um 91 Prozent gestiegen ist.

Catherine Pieronek, Stellvertretende Dekanin für Studienangelegenheiten, Leiterin des Women’s Engineering Program an der University of Notre Dame, USA – ausgewählt für ihren datengestützten Ansatz, um zu verstehen, weshalb in der Ingenieurausbildung die Abbrecherquote bei Frauen und unterrepräsentierten Studierenden höher ist als bei weißen männlichen Studierenden, und für die Einführung von Lösungen, die dazu beigetragen haben, alle Studierende im Studiengang zu halten und ihr Studium erfolgreich zu absolvieren.

Maria Angeles Martin Prats, Außerordentliche Professorin an der Universität Sevilla, Spanien – ausgewählt für ihre Initiativen wie z.B. Mentoring und internationale Vernetzungstreffen, um die Zahl weiblicher Studierender der Ingenieurwissenschaften zu erhöhen, die Rolle der Frauen in der Luft- und Raumfahrttechnik zu stärken und sie in dieser Branche sichtbarer zu machen.

Das Evaluation Committee:

• Charles Champion – Executive Vice President Engineering von Airbus und Vorsitzender des Evaluation Committee
• Sarah Rajala – Dekanin der Ingenieurwissenschaften und James & Katherine Melsa Professor für Ingenieurwissenschaften an der Iowa State University und GEDC-Vorsitzende
• Paul David Feigin – Senior Executive Vice President von Technion – Israel Institute of Technology und ehemaliges GEDC ExCom MitgliedDavid Garza Salazar – Rektor Campus Monterrey am Tecnológico de Monterrey, Mexiko, und ehemaliger GEDC-Vorsitzender
• Blanca Jiménez-Cisneros – Leiterin der Abteilung für Wasserwirtschaft und Sekretärin des Internationalen Hydrologischen Programms (IHP) bei der UNESCO
• Josephine Nabukenya – Dekanin der School of Computing and Informatics Technology (CIT), Makerere University, Uganda

Der Preisverleihungsprozess:

Die Nominierungen wurden von den Dekanen für Ingenieurwissenschaften im Zeitraum zwischen Februar und Mai 2013 eingereicht.
Alle Nominierungen wurden vom Award Committee bewertet.
Die Kandidaten kamen aus aller Welt, unter anderem von Universitäten aus Australien, Chile, Finnland, Frankreich, Deutschland, Indien, Singapur, Spanien, der Türkei, den VAE, Großbritannien und den USA.
Drei Endrundenteilnehmer wurden ausgewählt und zur Jahreskonferenz des GEDC im Oktober 2013 in Chicago eingeladen, um dort ihr Projekt vorzustellen.
Einzelheiten zum Nominierungsprozess und zu den Evaluierungskriterien sind verfügbar unter http://www.gedcouncil.org/gedcairbusdiversityaward

Informationen über Airbus

Airbus ist ein führender Flugzeughersteller mit der modernsten und umfassendsten Produktpalette auf dem Markt. Airbus-Flugzeuge decken die gesamte Kapazitätspalette von 100 bis zu weit über 500 Sitzen ab. Als Vorreiter für innovative Technologien bietet Airbus einige der sparsamsten und leisesten Flugzeuge der Welt. Airbus hat bis heute mehr als 8.000 Flugzeuge an rund 360 Kunden auf der ganzen Welt ausgeliefert. Der robuste Auftragsbestand beläuft sich auf etwa 5.200 Flugzeuge, die zur Auslieferung in den kommenden Jahren anstehen. Das weltweit operierende Unternehmen verfügt über Konstruktions- und Fertigungsstandorte in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien. Es ist mit Tochtergesellschaften in den USA, China, Japan und im Nahen Osten vertreten. Airbus mit Hauptsitz in Toulouse ist ein EADS-Unternehmen.

Airbus ist ein Mitgliedsunternehmen des GEDC (Global Engineering Deans Council), einer weltweit führenden Organisation, deren Mitglieder den strategischen Rahmen für die Ingenieurausbildung in ihren Ländern und an ihren Universitäten festlegen.

Über GEDC

Der GEDC – Global Engineering Deans Council – wurde 2008 in Paris gegründet und verzeichnet eine ständig steigende Zahl von Mitgliedern, die heute bereits mehr als 30 Länder vertreten. Der GEDC sieht seinen Auftrag darin, als weltweites Netzwerk von Dekanen der Ingenieurwissenschaften die kollektiven Stärken der Dekane gezielt zu nutzen, um die Ingenieurausbildung, die Forschung und den Dienst an der Weltgemeinschaft zu fördern.
http://www.gedcouncil.org
Im Jahr 2013 findet die Konferenz des GEDC unter dem Vorsitz der Notre Dame University, USA, statt.
http://gedc2013.engineering.nd.edu/
 

 

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