Gesamtvergütung und erstattungsfähige Kosten

Die Gesamtvergütung und damit zusammenhängende Personalaufwendungen für Mitglieder des Board of Directors schlüsseln sich für 2011 und 2010 wie folgt auf:

 

Non-Executive Mitglieder des Board of Directors

2011

in €

2010

in €

Fixum 1,170,000 1,170,000
Honorar für Sitzungsteilnahme 425,000 520,000

 

Executive Mitglieder des Board of Directors

   
Grundgehalt 990,000 900,000
Jährlicher variabler Vergütungsanteil (bezogen auf den Berichtszeitraum einschließlich des von EADS N.V. gezahlten Anteils)

1,993,475

1,732,500

 

Folgende Zahlungen wurden für das Jahr 2011 an die Non-Executive Mitglieder des Board of Directors geleistet:

2011

Direktors 

Fixum*

in €

Sitzungsgeld

in €

Gesamt

in €

Bodo Uebber 210,000 90,000 300,000
Rolf Bartke 100,000 45,000 145,000
Dominique D’Hinnin 120,000 45,000 165,000
Juan Manuel Eguiagaray Ucelay 80,000 40,000 150,000
Arnaud Lagardère  100,000 30,000 130,000
Hermann-Josef Lamberti 130,000 35,000 165,000
Lakshmi N. Mittal**  80,000 00,000 110,000

Sir John Parker

130,000 35,000 165,000
Michel Pébereau 100,000 35,000 135,000
Wilfried Porth 120,000 40,000  160,000
Total  1,170,000  425,000

1,595,000

*   Die Fixa werden in 2012 gezahlt.
** Unter Ausschluss der in 2011 für das Jahr 2010 gezahlten Fixa.

 

Folgende Zahlungen wurden an die Executive Mitglieder des Board of Directors für das Jahr 2011 geleistet:

2011

Direktor

Grundgehalt

in €

Jährlicher variabler Einkommensanteil für 2011

in €

Louis Gallois  990,000  1,993,745


Langfristige Leistungspläne

Die nachstehende Tabelle enthält einen Überblick über die dem Chief Executive Officer im Jahr 2011 im Rahmen des langfristigen Leistungsplans gewährten Leistungseinheiten:

Leistungsplan: Anzahl der Performance Units*
 
Gewährt 
in 2011
Ausübungsdatum
Louis Gallois 51,400

 

Zeitplan sieht 4 Zahlungen über 2 Jahre vor:


(a) 25% erwartet im Mai 2015;
(b) 25% erwartet im November 2015;
(c) 25% erwartet im Mai 2016;
(d) 25% erwartet im November 2016.

 

(*) Die Zuweisung aller Leistungseinheiten, die dem Chief Executive Officer gewährt wurden, erfolgt entsprechend der festgelegten Leistungsparameter.

 

Pensionsleistungen

Die zwölf Mitglieder des Executive Committee enthalten Pensionszusagen als Teil ihrer Arbeitsverträge. Als allgemeine Regel gilt, dass sie beim Erreichen einer fünfjährigen Dienstzeit im Executive Committee von Airbus Group eine jährliche Pension in Höhe von 50% ihres jährlichen Grundgehalts beim Eintritt in das Rentenalter erhalten.

Diese Ansprüche können nach einer zweiten Amtszeit schrittweise auf 60% steigen, üblicherweise nach zehn Dienstjahren im Executive Committee. Um in den Genuss dieser 60%-Quote zu gelangen, muss das betreffende Mitglied des Executive Committee jedoch auch eine zwölfjährige Betriebszugehörigkeit beim Konzern haben.

Diese Pensionspläne wurden durch kollektive Pensionspläne für Führungskräfte in Frankreich und Deutschland umgesetzt. Die Pensionszusagen enthalten auch separate Regelungen zum Beispiel hinsichtlich der Mindestzugehörigkeit zum Konzern oder andere Bedingungen, um sie in Einklang mit nationalen Vorschriften zu bringen.

Für den Chief Executive Officer belief sich die Höhe der festen Pensionsverpflichtung (d.h. der Buchwert in bar) zum 31. Dezember 2011 auf 2,9 Millionen Euro, während die für das Geschäftsjahr 2011 verbuchte Summe des laufenden Dienstzeit- und Zinsaufwands in Bezug auf seine Pensionszusage 0,6 Millionen Euro ausmachte. Diese Verpflichtung wurde im Konzernabschluss zurückgestellt.
Non-Executive Mitglieder des Board of Directors erhalten keine Pensionsleistungen.


Abfindungssumme

Der Anstellungsvertrag des Chief Executive Officer sieht vor, dass er Anspruch auf Zahlung einer Abfindung hat, wenn sein Ausscheiden auf eine Entscheidung der Gesellschaft im Falle eines Kontrollwechsels oder einer Änderung der Strategie der Gesellschaft zurückgeht. Die Zahlung der Abfindung unterliegt außerdem den vom Board of Directors festgelegten und bewerteten Leistungsbedingungen. Sofern anwendbar, beläuft sich die Abfindung auf maximal 18 Monate der jährlichen Gesamtzielvergütung.

Diese Abfindungsregelung kommt jedoch nicht zur Anwendung, da der Chief Executive Officer das Alter von 65 Jahren erreicht hat und sich unmittelbar in den Ruhestand begeben kann.

Non-Executive Mitglieder des Board of Directors haben keinen Anspruch auf eine Abfindungssumme.


Wettbewerbsverbot

Eine Wettbewerbsverbotsklausel ist Bestandteil der Mandatsbedingungen des Chief Executive Officers und gilt für ein Jahr ab dem Ende des Mandatsvertrags; sie kann auf Initiative der Gesellschaft um ein weiteres Jahr verlängert werden. Die Klausel sieht eine Vergütung vor, die 50% des letzten Zieljahresgehalts entspricht, das als Grundgehalt zuzüglich des zuletzt gezahlten jährlichen variablen Vergütungsanteils definiert ist. Die Anwendung dieser Klausel unterliegt einer Entscheidung des Board of Directors.

Der Chief Executive Officer hat proaktiv auf den Bezug dieser Vergütung verzichtet, während das Wettbewerbsverbot für ihn nach wie vor bindend ist; das Board of Directors hat diesem Wunsch statt gegeben.


Sonstige Leistungen

Der Chief Executive Officer hat Anspruch auf einen Firmenwagen. Der Wert seines Firmenwagens beläuft sich zum 31. Dezember 2011 auf 24.120 Euro (ohne MwSt.).