Was macht ein/e Werkstoffprüfer/-in?

Werkstoffprüfer/innen untersuchen Werkstoffe und Produkte auf ihre Eigenschaften, auf die Zusammensetzung bzw. Schäden. Hierzu entnehmen sie Proben, zum Teil auch während des Produktionsprozesses, zur Qualitätskontrolle und bereiten diese für die Analyse vor. Sie untersuchen die Werkstoffe und -stücke mit Hilfe von mechanischen, technologischen und physikalischen Methoden und unter Verwendung unterschiedlichster Prüfgeräte. Die Analysen der Werkstoffprüfer/innen dienen nicht nur der Fehlersuche, sondern auch der Entwicklung neuer Werkstoffe. Die Dokumentation der Ergebnisse und die Pflege der Prüfeinrichtungen wie Röntgen- oder Ultraschallgeräte gehören natürlich auch zu den Aufgaben von Werkstoffprüfern/innen.

Was lernen Sie?

  • Zu Beginn Ihrer Ausbildung erlernen Sie die Grundlagen der fotografischen Technik, der Metallbearbeitung, der Elektronik sowie des technischen Zeichnens.
  • In verschiedenen Fachbereichen der Werkstoffprüfung lernen Sie die zerstörende Prüfung (mechanisch), wie Zug- und Härtprüfung, sowie die zerstörungsfreie Prüfung (physikalisch), wie Röntgen und Ultraschallprüfung, kennen und anwenden.
  • Für Ihren späteren Einsatz in einem der Fachbereiche werden Ihnen spezielle Fachkenntnisse
    der Metallographie, wie mikroskopische Gefügeuntersuchungen und chemische Analysen, vermittelt.
  • Verfahrens- und Prozessüberwachung der Wärmebehandlung und des Schweißens sowie der Qualitätssicherung werden wichtige Stationen Ihrer Ausbildung sein.
  • Die theoretischen Grundlagen erfahren Sie im Teilzeit- oder als Blockunterricht in der Berufsschule.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Ihre Ausbildung dauert regulär 3 1/2 Jahre.

Was bringen Sie mit?

  • Die grundlegenden Anforderungen, die wir an unsere zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen, haben Sie bereits in unserer Broschüre gelesen.
  • Darüber hinaus sollten Sie für eine Ausbildung zum Beruf des/der Werkstoffprüfers/in die Schule mit einem sehr guten Hauptschulabschluss, einer guten mittleren Reife oder mit dem Abitur abgeschlossen haben.
  • Logisches Denkvermögen und Interesse an technisch-physikalischen Zusammenhängen
    sind eine gute Voraussetzung für den Beruf.
  • Weiterhin sollten Sie genau und gewissenhaft arbeiten.

Wie können Sie sich entwickeln?

Sie schließen Ihre Ausbildung mit einer theoretischen und praktischen Facharbeiterprüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab. Bei überdurchschnittlichen Leistungen und persönlichem
Engagement unterstützen wir Sie in Ihrer weiteren beruflichen Laufbahn.
Sie können als Werkstoffprüfer/in in verschiedenen Fachbereichen der Werkstoffprüfung und Verfahrensentwicklung tätig werden. Bei guten Leistungen stehen Ihnen auch die Weiterbildungen
zum/zur Werkstoffingenieur/in oder zum/zur Ingenieur/in für Prozess- und Verfahrenstechnik offen.

Standorte und Ausbildungsplätze

Hier können Sie sehen, an welchen Standorten dieser Ausbildungsberuf angeboten wird.
Die Ampel signalisiert Ihnen, an welchem Standort es für dieses und für das nächste Jahr noch freie Ausbildungsplätze gibt. Ist die Ampel rot, sind bereits alle Ausbildungsplätze vergeben, ist die Ampel grün, sind noch Plätze frei. Durch einen Mausklick auf den Bewerben-Button gelangen Sie direkt zum Bewerbungsvorgang.

leitfaden2013

Ausbildung bei Airbus

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Ausbildung Standort 2014 2015 Bewerben
Werkstoffprüfer Hamburg nein nein Bewerben
 

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