Aufgrund des überarbeiteten A380-Auslieferungszeitplans wird das EBIT* um insgesamt EUR 4,8 Mrd. niedriger ausfallen, als ursprünglich für die Jahre 2006 bis 2010 geplant (bei einem Dollarkurs von EUR 1,00 = US$ 1,30).

Das Management erwartet im Hinblick auf die Gewinn- und Verlustrechnung bei der A380-Serienproduktion für die Jahre 2006 bis 2010 ein kumuliertes EBIT*-Defizit in diesem Programm von EUR 2,8 Mrd. Rund EUR 1,1 Mrd. hiervon werden 2006 erwartet, etwa EUR 0,7 Mrd. im Jahr 2007. Einen ersten positiven EBIT*-Beitrag dürfte das Programm A380 im Jahr 2010 liefern. Das EADS-Management rechnet ab dem Jahr 2010 mit erheblichen Beiträgen aus dem A380-Programm.

Im oben genannten EBIT*-Defizit für 2006 in diesem Programm sind Drohverlust-Rückstellungen für die A380 von rund EUR 0,6 Mrd. enthalten. Angesichts der finanziellen Belastungen durch die A380, zusätzlicher potenzieller Kosten für das Programm A350, für das die Entscheidung noch aussteht, sowie des Betrages und der zeitlichen Verteilung von Einmalaufwendungen für das Programm "Power8" verlieren die zuvor formulieren EBIT*-Prognosen für 2006 ihre Gültigkeit. Bis auf weiteres macht die EADS keine aktualisierten Prognosen für 2006. Mögliche Auftragsstornierungen wegen des verschobenen Auslieferungszeitplans wurden in diesen finanziellen Abschätzungen noch nicht berücksichtigt.

* Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Einmalerträge bzw. -aufwendungen wie z.B. die Abschreibungen von Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der EADS, der Airbus-Integration und der MBDA-Gründung, sowie Verluste aus Wertminderungen.

 

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