EADS Ausblick 2009

Stand vom 16. November 2009

 

  Ziele
Umsatz stabil (1.39 $/€)
Airbus Auslieferungen rund 490 Flugzeuge
Airbus Bestellungen (Brutto) bis zu 300 Flugzeuge
EBIT* keine Guidance
EBIT* vor Einmaleffekten rund 2 Mrd. €
Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen rund minus € 1 Mrd. (ohne A400M-Programm)

Wie in vielen anderen Branchen hat die gesamtwirtschaftliche Situation, einschließlich der jüngsten Ölpreissteigerungen, die finanzielle Situation der Geschäftskunden von EADS beeinträchtigt. Die Verschlechterung führt zu einem Prognoserisiko hinsichtlich ziviler Auslieferungen. Dennoch geht der Konzern vorsichtig davon aus, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen und der Markt in den nächsten Monaten verbessern.

Auf dem Weg ins Jahr 2010 achtet der Konzern weiterhin aufmerksam auf seine Produktionsraten in einem fragilen Marktumfeld. Die Einsparungen bei Power8, bessere Flugzeugpreise sowie weitere Fortschritte im Raumfahrt- und Verteidigungsgeschäft werden beeinträchtigt durch schwächere Hedge-Kurse sowie Komplexitäten im A380-Programm und im A400M-Programm (für den Fall, dass bis Ende des Jahres keine Klärung erfolgt sein sollte).

Die Oktober-Zahlen 2009 bestätigen, dass die Talsohle im Fracht- und Personenverkehr durchschritten ist. Dies gilt insbesondere in den Schwellenländern. Seit November 2008 ist der weltweite Passagierverkehr erstmals wieder gestiegen.

Dank der langfristigen Hedging-Maßnahmen sowie der Kostensenkungs-initiativen des Konzerns ist die anhaltende Abwertung des US-Dollars aus wirtschaftlicher Sicht zwar kurzfristig keine unmittelbare Bedrohung. Dennoch stellt sie aufgrund des über die Zeit schwächer werdenden Hedge-Buchs eine Herausforderung für die Performance von EADS dar. Die langfristige Entwicklung des Dollars ist ein wichtiger Faktor für die Ertragskraft des Konzerns in den kommenden Jahren.

Trotz der schwierigen Marktlage rechnet EADS im Jahr 2009 weiterhin mit bis zu 300 Brutto-Bestellungen an Verkehrsflugzeugen. Die Produktionsraten bleiben stabil. Für 2009 werden rund 490 Auslieferungen erwartet. Für 2010 arbeitet EADS gemeinsam mit seinen Kunden noch an einer Gesamtprognose für alle Auslieferungen, einschließlich des A380-Programms. Ausgehend von einem durchschnittlichen Wechselkurs von € 1 = US$ 1,39 (wie im letzten Ausblick angenommen), sollte sich der Umsatz von EADS 2009 in etwa auf dem Vorjahresniveau bewegen. Eine weitere Verschlechterung der Wechselkurse im vierten Quartal könnte hingegen zu einem geringfügig niedrigeren Konzernumsatz führen.

Aufgrund anhaltender Unsicherheit über das Ausmaß potentieller Aufwendungen für A400M und A380 im vierten Quartal kann EADS keine EBIT*-Prognose für das Gesamtjahr treffen. Ausgehend von dem wahrscheinlichsten Fall, dass das A400M-Programm fortgeführt wird, besteht für die A400M-Rückstellungen – für die bereits € 2,4 Mrd. zugeführt worden sind – eine große Bandbreite möglicher Ergebnisse. Dies hängt vom Verhandlungsverlauf ab und könnte künftige Abschlüsse von EADS erheblich beeinflussen.

Für das Gesamtjahr 2009 ergibt sich ein voraussichtliches EBIT* vor Einmaleffekten von rund € 2 Mrd. Trotz des schwierigen Umfelds liefert der Konzern einen besseren Cash Flow als angenommen. Der Bedarf an Kundenfinanzierungen ist geringer als erwartet. Das A400M-Programm ausgenommen, wird EADS 2009 weniger als € 1 Mrd. des Free Cash Flow verbrauchen.

* Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Einmalerträge bzw. -aufwendungen wie z.B. die Abschreibungen von Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der EADS, der Airbus-Integration und der MBDA-Gründung, sowie Verluste aus Wertminderungen.

 

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