Mitteilung: BAE Systems plc und EADS N.V

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Leiden, NL / London10 Oktober 2012

Beendigung der Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss von BAE Systems und EADS

Nach der Ankündigung von BAE Systems plc („BAE Systems“) und EADS N.V. („EADS“) am 12. September 2012 bezüglich einer möglichen Zusammenführung der beiden Konzerne in ein doppelt börsennotiertes Unternehmen geben BAE Systems und EADS heute bekannt, dass sie sich entschlossen haben, die Gespräche zu beenden.

BAE Systems und EADS sind überzeugt, dass der Zusammenschluss auf einer fundierten industriellen Logik beruhte und die Chance bot, zwei starke und erfolgreiche Unternehmen zu einem Ganzen zusammenzuführen, das größer ist als die Summe seiner Teile. Das wesentlich wettbewerbsfähigere fusionierte Unternehmen hätte Wachstum in der kommerziellen Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungsbereich versprochen und allen Stakeholdern handfeste Vorteile geboten. Die Gespräche mit den betreffenden Regierungen gelangten nicht an den Punkt, an dem beide Unternehmen die Vorteile und den detaillierten Business Case für diesen Zusammenschlusses vollständig darlegen konnten. BAE Systems und EADS sind jedoch überzeugt, dass sie schlagkräftige Argumente für die Anteilseigner gehabt hätten. Vorbehaltlich der Zustimmung der betreffenden Boards hatten sich BAE Systems und EADS auf die wesentlichen Bedingungen für den Zusammenschluss geeinigt, einschließlich folgender Punkte:

  • kommerzielle Bedingungen der Fusion,
  • rechtliche Struktur der Fusion,
  • Governance-Regelungen, die dem zusammengeführten Konzern ein Handeln als normales kommerzielles Unternehmen ermöglicht hätten,
  • eine einheitliche Management- und Board-Struktur, Strategie für das zusammengeführte Unternehmen,
  • kurzfristige Dividendenpolitik
  • Kosteneinsparungen und Umsatzvorteile des zusammengeführten Unternehmens und der dazugehörige Umsetzungsplan.

Sowohl BAE Systems als auch EADS haben seit den ersten Gesprächen der Parteien klargemacht, dass sie die Zusammenführung ihrer Geschäfte nur betreiben würden, wenn die Transaktion so strukturiert werden könne, dass die Interessenskongruenz und volle Unterstützung der beteiligten Stakeholder gewährleistet ist. BAE Systems und EADS haben konstruktiv an der Entwicklung einer solchen Struktur gearbeitet.

Trotz der enormen konstruktiven und professionellen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Regierungen in den vergangenen Wochen wurde deutlich, dass die Interessen der Regierungsbeteiligten der beiden Parteien nicht angemessen miteinander oder mit den von BAE Systems und EADS für die Fusion festgelegten Zielen in Einklang zu bringen sind. Aus diesem Grund haben BAE Systems und EADS beschlossen, im Interesse ihrer Unternehmen und Anteilseigner die Gespräche zu beenden und sich auf die Umsetzung ihrer jeweiligen Unternehmensstrategien zu konzentrieren.

Ian King, Chief Executive Officer von BAE Systems, erklärte heute: „Wir sind sichtlich enttäuscht, dass wir keine annehmbare Einigung mit den verschiedenen Regierungsbeteiligten erreichen konnten. Wir glauben, dass der Zusammenschluss von BAE Systems und EADS die einzigartige Chance geboten hätte, zwei sich ergänzende Unternehmen von Weltrang zu einem weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Verteidigung und Sicherheit zusammenzuführen.
Dennoch ist unser Geschäft nach wie vor stark und finanziell robust. Wir sehen auch weiterhin Chancen im Bereich unserer Plattformen und Serviceangebote sowie in den verschiedenen internationalen Märkten, in denen wir tätig sind. Wir sehen uns auch weiterhin als Garant für Total Shareholder Value und verfolgen eine progressive Dividendenpolitik. Wir blicken vertrauensvoll in die Zukunft.“

Tom Enders, Chief Executive Officer von EADS, sagte: „Ich möchte allen danken, die uns unterstützt haben, insbesondere den Kollegen bei BAE Systems und EADS, die für dieses Projekt in den letzten Monaten hart und engagiert gearbeitet haben. Mein spezieller Dank gilt Ian King für die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Sicher ist es bedauerlich, dass wir gescheitert sind, aber ich bin froh, dass wir es versucht haben. Ich bin sicher, dass wir in Zukunft gemeinsam neue Herausforderungen angehen werden. Gleichwohl wird EADS seine internationale Wachstumsstrategie fortsetzen. Unsere Anteilseigner dürfen von uns auch in Zukunft profitables Wachstum sowie eine exzellente Liquidität und Programmdurchführung erwarten – dies garantiert unser branchenweit einzigartiger Auftragsbestand.“

Anfragen:

BAE Systems

Für Investoren:
Andrew Wrathall, Head of Investor Relations Tel: +44 (0) 1252 383 455

Für die Medien:
Charlotte Lambkin, Group Communications Director Tel: +44 (0) 78 0171 7739
John Suttle, Senior Vice President, Communications Tel: +1 (703) 344 8508

EADS

Für die Medien:
Rainer Ohler, Head of Group Communications Tel: +33 (0)5 81 91 81 38
Martin Agüera, Interim Head of Media Relations Tel: +49 (0)89 607 34735
Matthieu Duvelleroy, Media Relations France Tel: +33 (0)1 42 24 24 25

Für Investoren und Analysten:
Philippe Balducchi, Head of Investor Relations Tel: +33 (0) 1 42 24 28 00
Julie Kitcher, Institutionals and Analysts Tel: +33 (0) 1 42 24 26 36

Diese Mitteilung erfolgt im Einverständnis mit EADS und nach Rule 2.8 des englischen City Code on Takeovers and Mergers („Takeover Code“). Eine Kopie dieser Mitteilung wird auf den Websites von BAE Systems (www.baesystems.com) und EADS (www.eads.com) bereitgestellt.
 

Diese Mitteilung stellt weder ein Verkaufsangebot für Wertpapiere noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten dar. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten weder angeboten noch verkauft werden, es sei denn, es liegt eine Registrierung unter dem US Securities Act von 1933 in der jeweils gültigen Fassung („Securities Act“) oder eine weitere Ausnahme oder eine Transaktion vor, die nicht Gegenstand von Registrierungsanforderungen des Securities Act ist. Es erfolgt kein öffentliches Angebot der Wertpapiere in den USA. Inhaber von Wertpapieren von BAE Systems oder EADS, die US Staatsbürger sind oder die sich in den Vereinigten Staaten von Amerika aufhalten, werden aufgefordert, alle relevanten an die SEC übergebenen oder bei der SEC eingereichten Dokumente zu lesen, da sie wichtige Informationen enthalten. Falls solche Dokumente der SEC übergeben oder bei ihr eingereicht wurden, werden diese Dokumente auf der SECWebsite unter www.sec.gov kostenlos verfügbar sein.

 

 

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