Reisen mit dem Flugzeug bleiben das wahre World Wide Web, soziale Medien werden persönliche Begegnungen nicht ersetzen

Umfrage zeigt, wie das Reiseerlebnis für Fluggäste verbessert werden könnte

Blagnac06 Juli 2012

Airbus hat über einen Zeitraum von zwei Jahren weltweit mehr als 1,75 Millionen Menschen dazu befragt, was sie sich von der Zukunft des Luftverkehrs erwarten. Die neuesten Erkenntnisse werden nun zur Farnborough International Airshow vorgestellt. Viele Befragte wünschen sich umweltfreundlichere Flugzeuge und entspanntere Flugreisen. Und sie wollen häufiger fliegen – trotz der umwälzenden Veränderungen bei zwischenmenschlichen Kontakten, die soziale Netzwerke und Medien heute mit sich bringen:

  • 63% der Befragten erwarten, dass sie im Jahr 2050 häufiger fliegen werden.
  • 60% erwarten, dass auch weiterhin ein Bedürfnis nach persönlichen Begegnungen besteht, das soziale Medien nicht ersetzen können.
  • 96% sind der Ansicht, dass Flugzeuge künftig umweltverträglicher oder ökoeffizienter sein sollten.
  • Fast 40% meinen, dass Flugreisen (einschließlich der Wege von Haustüre zu Haustüre) immer anstrengender werden.

„Der Luftverkehr steht für das wahre World Wide Web“, so Charles Champion, Airbus Executive Vice President Engineering. „Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen die hohe Bedeutung von persönlichen Begegnungen. Das weltweite Netz der Flugverbindungen schafft immer weitreichendere gesellschaftliche und wirtschaftliche Verbindungen: 57 Millionen Arbeitsplätze, 35 Prozent des Welthandels und ein Anteil von 2,2 Billionen US-Dollar am Welt-BIP hängen davon ab.”

„Seit dem Beginn unserer Studie The Future by Airbus haben wir mit Menschen aus 192 Ländern über die Zukunft des Fliegens gesprochen“, führt Champion weiter aus. „Dies hat etwa unser revolutionäres Airbus Concept Plane und die ebenso bahnbrechende Concept Cabin hervorgebracht. Beide lassen erahnen, mit welchen innovativen Lösungen wir auf Trends im Passagierverkehr und bei den Umweltschutzanforderungen reagieren könnten. Eine nachhaltige Zukunft des Fliegens ist für die Menschen ohne Zweifel eine spannende Perspektive. Wir wollen, dass sie an der Gestaltung dieser Zukunft teilhaben.“

  • 86% geben an, dass Flugzeuge künftig weniger Treibstoff verbrauchen müssen, 85% halten eine Reduzierung der CO2-Emissionen für unabdingbar.
  • 66% wünschen sich leisere, 65% vollständig recyclingfähige Flugzeuge.

Wenn immer mehr Menschen immer öfter fliegen, werden auch die Ansprüche an das Reiseerlebnis insgesamt steigen, räumt Champion ein. Dabei liegt es nahe, über welche Unannehmlichkeiten sich die Befragten beschweren – lange Warteschlangen bei der Passkontrolle, lästige Verzögerungen bei Check-in und Gepäckabholung, auf dem Rollfeld vor dem Start und in Warteschleifen vor der Landung.

„In London beschweren sich die Menschen verständlicherweise über die Warteschlangen am Flughafen“, erläutert Champion. „Tatsächlich deuten solche Kapazitätsengpässe an, wie es künftig aussehen könnte, wenn die Luftfahrtbranche nicht mit vereinten Kräften etwas gegen diese Verzögerungen unternimmt. Wir können uns auf eine Verdoppelung des Flugverkehrs in den nächsten 15 Jahren einstellen.“

Mehr als 90 Prozent der 2 Mrd. Euro, die Airbus für Forschung und Entwicklung aufwendet, fließen direkt in die Verbesserung der Umweltfreundlichkeit seiner Flugzeuge. Zur neuesten Airbus-Generation zählen das Flaggschiff A380 – das größte und leiseste Verkehrsflugzeug der Welt –, die A320neo („new engine option“) als Fortentwicklung der A320-Familie mit sparsamen neuen Triebwerken und die A350 XWB, die eine noch geräumigere Kabine bietet und die Treibstoffeffizienz sprunghaft um 25 Prozent erhöht.
 

Hinweise für Redakteure

  • The Future by Airbus beschreibt die Vision von Airbus für einen nachhaltigen Luftverkehr im Jahr 2050. Das Unternehmen hat sich zu diesem Thema seit 2010 mit mehr als 1,75 Millionen Menschen ausgetauscht – auf Luftfahrtausstellungen, anderen Veranstaltungen und online. Die neuesten dabei gewonnenen Erkenntnisse beruhen auf den Antworten von 10.000 Befragten in zehn Ländern.
  • Das Airbus Concept Plane veranschaulicht, wie ein Flugzeug 2050 oder auch schon 2030 aussehen könnte, wenn die technische Entwicklung wie bisher voranschreitet. Airbus-Experten für Flugzeugwerkstoffe, Aerodynamik, Kabinen und Triebwerke haben in dieses Konzept ihre Vorstellungen davon eingebracht, wie sich die Erwartungen der Fluggäste von übermorgen erfüllen ließen. Der Zukunftsflieger weist sehr lange und dünne Tragflächen, teilweise eingebettete Triebwerke, ein U-förmiges Leitwerk sowie einen „intelligenten“ Rumpf aus besonders leichten Werkstoffen auf. Alle diese Konstruktionsmerkmale zielen auf eine weitere Steigerung der Ökoeffizienz (Umweltleistung) ab. Das Ergebnis: niedrigerer Treibstoffverbrauch, signifikant reduzierte Emissionen, geringere Geräuschentwicklung und höherer Komfort.
  • Die später vorgestellte Airbus Concept Cabin gewährt Einblick in die Innovationen, die künftig das Reiseerlebnis an Bord prägen könnten. Die herkömmlichen Klassen werden durch die Kabinenzonen „Vitalising“, „Smart Tech“ und „Interactive“ ersetzt, wo jeder Fluggast den Aufenthalt an Bord nach seinen persönlichen Vorlieben gestalten kann – mit Sitzen, die sich an den Körper anpassen und die Körperwärme zur Energiegewinnung nutzen, und mit transparenten Membranwänden, die den Blick auf den Sternenhimmel freigeben.
  • Die A380 verbraucht pro Passagier und 100 km nur 3 Liter Kraftstoff – nicht mehr als ein sparsames Familienauto der Kompaktklasse. Die A320neo ermöglicht eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um 15 Prozent und verkauft sich jetzt schon so schnell wie kein anderes Verkehrsflugzeug zuvor. Die A350 XWB bietet den Fluggästen größere Kopffreiheit, die breitesten Sitze in ihrer Kategorie und geräumigere Gepäckablagefächer über den Sitzen.
  • Die Luftfahrtindustrie insgesamt hat Treibstoffverbrauch und Emissionen in den letzten 40 Jahren um 70 Prozent verringert, den Fluglärm um 75 Prozent. Bis 2020 soll nun ein kohlenstoffneutrales Wachstum des Luftfahrtsektors erreicht werden, bis 2050 eine Halbierung der CO2-Emissionen.

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